Nach einer intensiven Sanierungszeit erstrahlt Rotenburgs größter Veranstaltungssaal in neuem Glanz: Der Buhrfeindsaal im Buhrfeindhaus wurde mit einer festlichen Gala wiedereröffnet. Rund 250 Gäste feierten gemeinsam die gelungene Neugestaltung und machten deutlich, dass dieser besondere Ort künftig wieder ein lebendiger Treffpunkt für die Stadt werden soll.
Ein Haus mit Geschichte, ein Saal voller Zukunft
1,3 Millionen Euro wurden investiert, um den 1932 erbauten Saal umfassend zu modernisieren. Heute bietet er Platz für bis zu 300 sitzende oder 500 stehende Gäste und ist technisch bestens ausgestattet. Ob Konzerte, Theater, Tagungen, Hochzeiten oder Kinoabende – der Buhrfeindsaal ist bereit, viele unterschiedliche Veranstaltungen zu beherbergen.
„Dieser Ort soll Menschen zusammenbringen. Hier soll gemeinsam gelacht und gefeiert werden. Und damit fangen wir heute an“, betonte Matthias Richter, Vorstand des Diakonissen-Mutterhauses, in seiner Eröffnungsrede.
Ein Abend voller Höhepunkte
Das Programm der Gala spiegelte die Vielfalt wider, die der Saal künftig ermöglichen wird. Sängerin Zsuzsa von Zeddelmann eröffnete den Abend musikalisch, die Tänzerinnen des TuS Rotenburg begeisterten mit akrobatischen Showeinlagen, und das Bläserquintett „Quintastic Brass“ überzeugte mit modernem Repertoire. Humorvoll führte Monsieur Momo durch den Abend, sorgte für Lacher und überraschende Momente.
Auch ein Kurzfilm zeigte eindrucksvoll, welche Möglichkeiten der neue Saal bietet. Mit perfekter Bild- und Tonqualität verwandelte sich der Raum für einen Moment in einen Kinosaal – und ließ das Publikum staunen.
Dank und Ausblick
Besonderer Dank gilt allen, die das Projekt über die Jahre begleitet haben – darunter Lars Scholz, Bereichsleiter Immobilien, und Jennifer Westendorf, Verwaltungsleiterin des Diakonissen-Mutterhauses. Beide blickten auf eine herausfordernde, aber lohnenswerte Bauphase zurück, in der sich immer wieder Überraschungen zeigten.
Mit Musik, Begegnungen und guten Gesprächen klang der Abend schließlich bei Getränken und Snacks aus. Gleichzeitig wurde auch der historische Kontext des Hauses nicht vergessen: Infotafeln erinnerten an die dunklen Jahre während der NS-Zeit und machten deutlich, dass hier Vergangenheit und Gegenwart eng verbunden sind.
Ein neuer Mittelpunkt für Rotenburg
Die Wiedereröffnung des Buhrfeindsaals ist mehr als die Fertigstellung eines Bauprojektes. Sie ist ein Signal: Rotenburg hat seinen größten Saal zurück. Einen Ort, der Geschichte atmet und Zukunft gestaltet. Einen Raum, in dem Menschen zusammenkommen, um Gemeinschaft zu erleben, Kultur zu feiern und das Leben miteinander zu teilen.











