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Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)

Kennenlerntag in der Flüchtlingsunterkunft Hemphöfen

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Begegnung und Gemeinschaft in Flüchtlingsunterkunft Hemphöfen

Beim Kennenlerntag in der Flüchtlingsunterkunft Hemphöfen kamen Geflüchtete und Menschen aus der Nachbarschaft miteinander ins Gespräch. Die Bewohnerinnen und Bewohner aus verschiedenen Nationen hatten den Nachmittag mit viel Engagement vorbereitet und freuten sich über den großen Zuspruch und die zahlreichen Gäste aus Hemphöfen und Umgebung.

Bei Leckereien aus den unterschiedlichen Herkunftsländern, Musik und persönlichen Gesprächen bot sich viel Gelegenheit, einander kennenzulernen. Auch für die jüngeren Gäste war gesorgt: Eine Hüpfburg sorgte für Spaß und Bewegung. Der Kennenlerntag sollte dabei nicht nur Gemeinschaft ermöglichen, sondern auch dazu beitragen, Vorurteile abzubauen und mögliche Bedenken der Nachbarschaft aufzugreifen.

Rotenburgs Bürgermeister Torsten Oestmann und Matthias Richter, Vorstand des Diakonissen-Mutterhauses, begrüßten die Gäste. In ihren Ansprachen hoben sie die Bedeutung von Begegnung, gegenseitigem Verständnis und erfolgreicher Integration hervor. Bürgermeister Torsten Oestmann durfte zu diesem besonderen Anlass einen „Korowaj“ anbrechen. Das traditionelle ukrainische Festbrot wird zu besonderen Feierlichkeiten gereicht und steht symbolisch für Gastfreundschaft, Gemeinschaft und Verbundenheit.

Die Flüchtlingsunterkunft Hemphöfen

Die Stadt Rotenburg (Wümme) nutzt das ehemalige Senioren- und Pflegeheim in den Hemphöfen als zentrale Flüchtlingsunterkunft. Bis zu 118 geflüchtete Menschen können hier ein vorübergehendes Zuhause finden. Mit dem Umzug in das Bestandsgebäude in der Stadtmitte wurde das bisherige Containerdorf am Glummweg am Stadtrand aufgelöst.

Die zentrale Lage bietet dabei wichtige Vorteile: Behörden, Sprach- und Integrationsangebote sowie weitere Einrichtungen des täglichen Lebens sind gut erreichbar. Kurze Wege sollen den Bewohnerinnen und Bewohnern die Orientierung erleichtern und ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern. Gleichzeitig ist die Nutzung des bestehenden Gebäudes für die Stadt wirtschaftlicher als der weitere Unterhalt der bisherigen Containerunterkunft.

Das Mutterhaus als Partner bei der Integration

Das Diakonissen-Mutterhaus ist Partner der Stadt Rotenburg bei der Betreuung der Geflüchteten. Das gemeinsame Engagement geht dabei über die reine Unterbringung hinaus. Im Mittelpunkt stehen die Begleitung der Menschen, die Förderung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe und die Unterstützung bei der Integration in das neue Lebensumfeld.

Das Mutterhaus engagiert sich sowohl finanziell als auch durch eigene Angebote und Initiativen. Ein Beispiel ist die Anlaufstelle „mitten:drin“, die Begegnung und Unterstützung ermöglicht. Veranstaltungen wie der Kennenlerntag in den Hemphöfen ergänzen dieses Engagement: Sie schaffen Gelegenheiten für persönliche Kontakte zwischen Geflüchteten und der Nachbarschaft. Auf diese Weise wird aus einem Ort der Unterbringung ein Ort der Begegnung, Gemeinschaft und Integration.

👉 HIER gehts zum aktuellen Artikel Rotenburger Kreiszeitung.

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