Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)
Tel. 04261 77-39 95

Soziales Engagement in Äthiopien

Weil Helfen unsere Tradition ist …

Als Diakonissen-Mutterhaus engagieren wir uns vielfältig in sozialen Projekten. Dies geschieht sowohl in Deutschland als auch in Äthiopien.
Um unsere ebenso sinnvolle wie humanitäre Hilfe fortsetzen zu können, sind wir auf Spenden dringend angewiesen.
Bitte unterstützen Sie uns bei dieser Aufgabe: Wir garantieren Ihnen, dass Ihre Spende in voller Höhe dem jeweiligen Projekt zufließt.

Wie wir mit der äthiopischen Organisation „OSSHD“ (früher OSSA) in Nekemte erfolgreich zusammenarbeiten

Seit mehr als 50 Jahren gibt es die Rotenburger Äthiopienhilfe – ursprünglich von den Diakonissen des Mutterhauses initiiert, heute helfen viele einzelne Unterstützer. Inzwischen erhalten 250 Kinder und Jugendliche in der Region Nekemte dank Patenschaften regelmäßige Mahlzeiten und Kleidung. Ein Großteil der Eltern starb an AIDS oder sind durch diese Krankheit so geschwächt, dass sie nicht mehr für ihre Kinder sorgen können. Neben den Patenkindern werden somit auch die Geschwister, Eltern und oftmals auch Großeltern mit unterstützt und können davon gemeinsam leben.

Die Unterstützung aus Deutschland sichert die Ausbildung der Kinder und gewährleistet eine bessere Zukunft. Dank der Hilfe müssen die Kinder nicht arbeiten, sondern können zur Schule gehen. Sie werden ausreichend ernährt, eingekleidet und haben ein menschenwürdiges Zuhause zum Wohnen und Schlafen. Sozialarbeiterinnen stehen ihnen als Bezugspersonen immer zur Seite. Sie unterstützen bei Behördengängen, helfen bei der Suche nach einem Haus und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Gerade für alleinerziehende Frauen und alleinwohnende Jugendliche sind die Sozialarbeiterinnen unglaublich wichtig. Unterstützt werden die Sozialarbeiterinnen von zahlreichen Ehrenamtlichen, welche sich intensiv um die Familien kümmern.

Vor Ort arbeiten wir mit der äthiopischen Hilfsorganisation OSSHD (Organization for Social Services,Health & Development Nekemte Branch, früher OSSA) zusammen. Deren Niederlassung in Nekemte wurde 1994 von der Rotenburger Diakonisse Annemarie Weseloh aufgebaut. Die Paten in Deutschland helfen mit mindestens 26 Euro im Monat. Davon wird der größte Teil für Lebensmittel und oftmals Miete in bar ausbezahlt. Kleinere Summen werden für Schulmaterial und Kleidung verwendet. Außerdem hat jedes Kind ein Sparkonto, auf das monatlich circa 5 Euro eingezahlt werden. Die Kinder lernen so, was Vorsorge bedeutet, und es entsteht über die Jahre eine Starthilfe ins Berufsleben.

Weitere Informationen erhalten Sie im Flyer (ca. 6MB) flyer Äthiopien und in diesem PDF (453 KB): Äthiopien Info

Wir suchen neue Paten und Patinnen für die Kinder in Äthiopien. Mehr Informationen finden Sie in diesem PDF (297KB): Paten gesucht

Eine persönliche Geschichte

Faska Germayu mit ihren Zwillingen Sifan (Mädchen) und Eroson (Junge)

Als Faska klein war, starb ihr Vater und ihre Mutter kümmerte sich alleine um die insgesamt 7 Kinder. Da Faska früh zuhause helfen musste, konnte sie nie eine Schule besuchen und wurde bereits mit 12 Jahren zwangsverheiratet. Nach 3 Jahren endete die Ehe und sie versuchte selbst ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Als ihre Mutter schwer krank wurde, sah sie keinen Ausweg mehr und ging in die Prostitution. So infizierte sie sich mit HIV/Aids und wurde wenig später schwanger mit Zwillingen. Der Kindesvater wollte nichts von seiner Verantwortung wissen und verließ Faska während der Schwangerschaft. Völlig überfordert mit der HIV-Erkrankung sowie den beiden geborenen Zwillingen suchte sie Hilfe beim OSSA-Mitarbeiter Paulos. Er sorgte dafür, dass die Zwillinge ins Patenprogramm aufgenommen wurden und heute darüber versorgt werden.

Heute sagt Faska: „Ich bin so dankbar für die Hilfe, welche ich durch das Patenprogramm erhalte. Nur so konnte ich mit meinen beiden Zwillingen überleben.“ Faska hat mit ihren beiden Kindern eine feste Wohnung und Zeit, sich um die Entwicklung der Kinder zu kümmern. Beide Kinder sind gesund und das HIV wurde nicht auf die Kinder übertragen. Sowohl der Mutter als auch den Kindern ist die Freude über die positive Entwicklung der letzten Monate deutlich anzusehen.

Mutter und Zwillinge

Krankenhaus in Aira

Wir unterstützen auch das Krankenhaus in Aira. Es liegt 500 Kilometer westlich von Addis und wurde ursprünglich von Missionaren gegründet. Heute ist es mit 100 Betten das einzige Krankenhaus in einer weitläufig ländlichen Region (Einzugsgebiet für mehr als 600.000 Menschen in der Region). Oft werden Kranke tagelang dorthin getragen. Jährlich werden hier über 60.000 Menschen von ca. 180 Mitarbeitenden behandelt und es kommen mehr als 1.600 Kinder auf die Welt. Stationär werden jährlich mehr als 10.000 Patienten versorgt.

Hier helfen wir bei der Anschaffung und Wartung von medizinischen Geräten sowie bei der ärztlichen Versorgung. Außerdem übernehmen wir die Behandlungskosten derjenigen, die auch den kleinen Eigenanteil nicht aufbringen können. Ebenso unterstützen wir angehende Ärzte mit einem Stipendium und diese verpflichten sich im Gegenzug nach ihrem Studium in Aira zu arbeiten.

So können Sie helfen

Jeder gespendete Euro – regelmäßig oder einmalig – fließt ohne Abzug in diese Projekte.
Ihre Patenschaft mit nur 26 Euro im Monat sichert einem Kind oder Jugendlichen eine bessere Zukunft. Sie erhalten ein Foto und regelmäßig einen Bericht über die Entwicklung Ihres Kindes. Jeder Euro über diesen Grundbetrag hinaus, sichert die Anstellung der Sozialarbeiterinnen, die für alle Kinder eine wichtige Stütze sind.

Für das Krankenhaus in Aira benötigen wir im Jahr etwa 10.000 Euro.

Bitten Sie Ihre Gäste bei einem Geburtstag, einem Firmen- oder Ehejubiläum anstelle von Geschenken um eine Spende für die Äthiopienprojekte des Diakonissen-Mutterhauses.

Bitten Sie bei Trauerfeiern anstelle von Kranz- und Blumenspenden um „Spenden für das Leben“.

Regelmäßig bieten wir Reisen nach Äthiopien an, damit sich alle Unterstützer vor Ort überzeugen können, wie ihre Hilfe Früchte trägt.

diako-mutterhaus

Weitere Informationen:

Wenn Sie helfen wollen oder weitere Informationen wünschen, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme.

Ev.-luth. Diakonissen-Mutterhaus Rotenburg e.V.
Herr Johannes Stephens
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)

T (04261) 77 – 39 96
johannes.stephens@diako-online.de

Spendenkonto

Kontoinhaber: Diakonissen-Mutterhaus
Sparkasse Rotenburg-Bremervörde

BIC: BRLADE21ROB
IBAN: DE57 2415 1235 0025 1234 56
Stichwort: Äthiopienhilfe und Ihre Anschrift

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenbescheinigung.