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Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)

Führung erinnert an das Wirken von Oberin Helene Hartmeyer

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Helene Hartmeyer: Die Frau, die das Diakonissen-Mutterhaus und Rotenburg prägte.

Wer heute über das Gelände des Diakonissen-Mutterhauses in Rotenburg geht, bewegt sich auf historischem Boden. Vieles von dem, was das Mutterhaus heute ausmacht, geht auf eine beeindruckende Frau zurück: Oberin Helene Hartmeyer. Ihr Engagement, ihre Weitsicht und ihre Führungsstärke prägten nicht nur die Gemeinschaft der Diakonissen, sondern beeinflussten auch die Entwicklung Rotenburgs nachhaltig.

Am 26. Juni 2026 haben Interessierte die Gelegenheit, mehr über das Leben und Wirken dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit zu erfahren. Im Rahmen einer besonderen Führung über das Gelände des Diakonissen-Mutterhauses wird die Geschichte von Helene Hartmeyer und den Diakonissen in Rotenburg lebendig.

Mit 62 Diakonissen nach Rotenburg

Als Helene Hartmeyer Anfang des 20. Jahrhunderts gemeinsam mit 62 Diakonissen nach Rotenburg kam, begann ein neues Kapitel in der Geschichte des Mutterhauses. Unter ihrer Leitung entwickelte sich die Gemeinschaft zu einer tragenden Säule der Pflege, Bildung und sozialen Fürsorge in der Region.

Hartmeyer erkannte früh, dass christliche Nächstenliebe und professionelle Pflege Hand in Hand gehen müssen. Mit großem organisatorischem Geschick führte sie die Schwesternschaft durch Zeiten des Wachstums und des gesellschaftlichen Wandels. Dabei legte sie den Grundstein für Einrichtungen und Angebote, die das Leben vieler Menschen in Rotenburg und darüber hinaus verbesserten.

Das Mutterhaus als Ort gelebter Diakonie

Die geplante Führung macht an verschiedenen Stationen auf dem Gelände deutlich, wie eng die Geschichte Helene Hartmeyers mit dem Diakonissen-Mutterhaus verbunden ist. Gebäude, Wege und die Kirche „Zum Guten Hirten” zeugen von einer Zeit, in der die Diakonissen das soziale und gesundheitliche Leben der Region maßgeblich mitgestalteten.

Unter Hartmeyers Führung entstand eine starke Gemeinschaft von Frauen, die Verantwortung übernahmen – in der Krankenpflege, der Ausbildung und der Begleitung von Menschen in schwierigen Lebenssituationen. Ihr Wirken trug dazu bei, dass sich Rotenburg zu einem wichtigen Standort für diakonische Arbeit und Gesundheitsversorgung entwickeln konnte.

Ein Vermächtnis, das bis heute wirkt

Dass Helene Hartmeyer heute als Namensgeberin des Rotenburger Frauenortes geehrt wird, ist Ausdruck ihrer außergewöhnlichen Lebensleistung. Sie steht stellvertretend für viele Diakonissen, die mit ihrem Einsatz und ihrem Glauben Verantwortung für andere Menschen übernommen haben.

Für das Diakonissen-Mutterhaus ist diese Erinnerung zugleich Auftrag und Inspiration. Die Werte, für die Helene Hartmeyer stand – Nächstenliebe, Fürsorge, Mut und Verantwortung – prägen dessen Arbeit bis heute.

Die bevorstehende Führung bietet die Möglichkeit, die Geschichte des Mutterhauses aus einer besonderen Perspektive kennenzulernen und mehr über die Frau zu erfahren, die dessen Entwicklung entscheidend geprägt hat.

👉 Weitere Informationen finden Sie im Artikel der Rotenburger Kreiszeitung: Zum Artikel

👉 Zur Pressemitteilung der Stadt Rotenburg (Wümme)

Terminhinweis

Frauenort Helene Hartmeyer – Auf den Spuren der Diakonissen in Rotenburg

Gemeinsam mit der Gästeführerin Dorothee Clüver, die die historische Schwesterntracht trägt, begeben sich die Teilnehmenden auf die Spuren der Diakonissen. Sie besuchen die Wirkungsstätten im und rund um das Diakonissen-Mutterhaus sowie die Kirche „Zum Guten Hirten”. Die Führung vermittelt spannende Einblicke in das Leben und Wirken von Oberin Helene Hartmeyer und der Diakonissen, die die Entwicklung Rotenburgs nachhaltig geprägt haben.

📅 Termin: 26. Juni 2026, 15.30 Uhr
📍 Treffpunkt: Vorplatz der Kirche Zum Guten Hirten, Elise-Averdieck-Str. 16
⏱️ Dauer: rund 1,5 Stunden
💶 Preis: 10 Euro pro Person

Anmeldung:
Meike Rissiek, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Rotenburg
✉️ gleichstellung@rotenburg-wuemme.de

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