Elise-Averdieck-Straße 17, 27356 Rotenburg (Wümme)
Tel. 04261 77-39 95

14. März 2020: Diakonissen-Mutterhaus lädt ein zum diesjährigen Äthiopien-Tag

Das Diakonissen-Mutterhaus lädt wieder zum Äthiopien-Tag am 14. März 2020 um  09.00 Uhr ins Diakonissen-Mutterhaus ein. Im letzten Jahr waren rund 60 Teilnehmende dabei.

Auch in diesem Jahr wurden wieder kompetente Fachreferenten gefunden, welche über die aktuelle Situation in Äthiopien informieren werden. Dieses Jahr wird gewählt in Äthiopien und das Volk ist aufgefordert darüber abzustimmen, ob sie den bisherigen Kurs des Premierministers Abiy Ahmed Ali so fortsetzen möchten. Ihm ist es gelungen in seiner bisherigen Amtszeit das Land zu stabilisieren und wichtige Reformen einzuleiten – inklusive des Friedens mit dem Nachbarland Eritrea.

„Doch wie kann es weitergehen? Wie sind die politischen Parteien aufgestellt und was will die Opposition ändern? Diesen und weiteren Fragen gehen wir gemeinsam mit den Fachreferenten nach. Außerdem wird die kleine Reisegruppe, welche im Herbst letzten Jahres vor Ort die Projektpartner besucht hat, über ihre Reise berichten und somit aktuelle Eindrücke schildern. Abschließend stellen wir aktuelle Entwicklungen unserer Projektpartner vor und berichten über das Krankenhaus in Aira.“ so der Referent des Vorstands Johannes Stephens.

Das Diakonissen-Mutterhaus bittet um eine kurze Anmeldung bei Frau Kahnert (Spenderbetreuung) unter 0 42 61/77 22 13 oder per E-Mail an iris.kahnert@diako-online.de. Anmeldeschluss ist der 04. März 2020.

Parallel zum Äthiopien-Tag wird im Haus die Ausstellung „Auf Augenhöhe“ mit Portraits und der Lebensgeschichte von geflüchteten Menschen gezeigt, welche hier in Rotenburg/Wümme Zuflucht gesucht und ein neues Zuhause gefunden haben.

Hilfe seit vielen Jahrzehnten

Der Verein als das Diakonissen-Mutterhaus engagiert sich seit über 50 Jahren in Äthiopien. Ursprünglich über die Diakonissen und heute zusammen mit vielen Unterstützern im Rahmen einer Kinderpatenschaft.

Inzwischen wird  für mehr als 250 Kinder und Jugendliche in der Region Nekemte über Patenschaften eine Tür in das Leben geöffnet. Meist sind ihre Eltern an AIDS gestorben oder durch die Krankheit so geschwächt, dass sie nicht für ihre Kinder sorgen können.

Durch die Unterstützung  von Spendern wird die Ausbildung der Kinder gesichert und damit eine bessere Zukunft geschenkt. Dank Ihrer Hilfe müssen die Kinder nicht arbeiten, sondern können zur Schule gehen. Sie werden ausreichend ernährt, bekleidet und haben ein menschenwürdiges Dach über dem Kopf. Sozialarbeiterinnen stehen als Ansprechpartnerinnen jederzeit zur Verfügung. Sie unterstützen gegenüber Behörden, bei Benachteiligungen in der Siedlung und vermitteln bei Bedarf weitere Hilfen. Gerade für alleinerziehende Frauen oder alleinwohnende Jugendliche ist dieser Beistand unglaublich wichtig.

Mehr Informationen im Internet unter

www.diako-mutterhaus.de/helfen

Mehr als 60 Besucher im letzten Jahr
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